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Evangelium zum Frühstück
Morgengedanken der Familie Castaldi (Saronno, Italien), die sich versammelt, um zusammen zu beten und wachsen
Allen angebotene Überlegungen, um das Beten bei den christlichen Familien auf der Welt zu starten.
Die deutsche Version wurde von Paolo Sala bearbeitet und wurde von Gabriele Bottai koordiniert.

200 - Der Angelpunkt des Betens

04-Feb-2019 - IV Woche im Jahreskreis - Montag
Verbo de Dios            
Sie kamen an das andere Ufer des Sees, in das Gebiet von Gerasa. Als er aus dem Boot stieg, lief ihm ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war. Er kam von den Grabhöhlen,
in denen er lebte. Man konnte ihn nicht bändigen, nicht einmal mit Fesseln. Schon oft hatte man ihn an Händen und Füßen gefesselt, aber er hatte die Ketten gesprengt und die Fesseln zerrissen; niemand konnte ihn bezwingen. Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen. Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht! Jesus hatte nämlich zu ihm gesagt: Verlass diesen Mann, du unreiner Geist! Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Mein Name ist Legion; denn wir sind viele. Und er flehte Jesus an, sie nicht aus dieser Gegend zu verbannen. Nun weidete dort an einem Berghang gerade eine große Schweineherde. Da baten ihn die Dämonen: Lass uns doch in die Schweine hineinfahren! Jesus erlaubte es ihnen. Darauf verließen die unreinen Geister den Menschen und fuhren in die Schweine und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See. Es waren etwa zweitausend Tiere und alle ertranken. Die Hirten flohen und erzählten alles in der Stadt und in den Dörfern. Darauf eilten die Leute herbei, um zu sehen, was geschehen war. Sie kamen zu Jesus und sahen bei ihm den Mann, der von der Legion Dämonen besessen gewesen war. Er saß ordentlich gekleidet da und war wieder bei Verstand. Da fürchteten sie sich. Mk 5,1-15
Reflexiones             
Nachdem er vor mehr als zweithausend Jahren das Prinzip des Hebels entdeckt hatte, äußert Archimedes sein ganzes Erstaunen, indem er rief aus: „Gib mir einen Hebel, und ich werde dir die Welt aus den Angeln heben!“ Das ist eine Ausrufung, die die Jahrhunderte überleben hat und in allen Schulen gelernt worden ist. Es gibt keinen Studenten, der sie nie gehört hat. Außer dem Feld der Physik, sagt der Satz „Gib mir einen Hebel, und ich werde dir die Welt aus den Angeln heben!“, dass nicht im Prinzip unmöglich ist, aber es wird so in der Tat, den man trifft menschliche und natürliche Grenzen. Es ist tatsächlich unmöglich, einen so langen Hebel und einen so starken Angelpunkt zu bauen, dass man eine so große Last wie die Welt aufheben kann. Das Prinzip des Hebels ist auch für unsere geistliche Dynamik gut gültig. Es erklärt uns, wie wichtig unser Glaube und unsere Heiligkeit sind, die der Angelpunkt sind, woran der Hebel des Herrn sich lehnt, um die Probleme, die wir ihm in unseren Fragen nach Fürbitte und unseren Gebete vorstellen, wegzuräumen. Das ist, was im Ausschnitt des Evangeliums von heute passiert: Der Glaube und die Heiligkeit von Jesus erlauben die Vertreibung der Dämonen von jenem Mann. Die Macht des Herrn steht außer Frage, der schwache Punkt besteht immer in unserem Glauben und in unserer Sünde. Vor dieser Seite des Evangeliums können wir nur uns knien, wie Peter nach dem Wunderfang, und sagen: „Herr, hab Mitleid mit mir, denn ich bin ein Sünder“. Vermehrt, Herr, unseren Glauben und hilf uns bei unserem Weg zur Heiligkeit!


 

Anna Maria Rossi e Pierluigi Castaldi
via Gaudenzio Ferrari, 29 - 21047 Saronno (VA) ITALY