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Evangelium zum Frühstück
Morgengedanken der Familie Castaldi (Saronno, Italien), die sich versammelt, um zusammen zu beten und wachsen
Allen angebotene Überlegungen, um das Beten bei den christlichen Familien auf der Welt zu starten.
Die deutsche Version wurde von Paolo Sala bearbeitet und wurde von Gabriele Bottai koordiniert.

202 - Die drei Stufen des Glaubens

05-Feb-2019 - IV Woche im Jahreskreis - Dienstag
Verbo de Dios            
Während er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm.[...]. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. [...] Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt?“ [...] Da kam die Frau, zitternd vor Furcht,[...] sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten (zu Jaïrus): Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! [...]. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Mk 5,21-43
Reflexiones             
Diese zwei Wunder, die Jesus vollbracht hat, zeigen uns die drei Stufen des Glaubens, indem sie sich in einander überschneiden. Die erste Stufe ist die Verzweiflung. Jaïrus: „Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt“ und die blutende Frau: „Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt“. Die zweite Stufe wird nur nach einem Weg erreicht, der vom körperlichen Genesung bis zum Glauben an Herrn bringt. Jesus sagt der blutenden Frau: „Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein“. Diese stufe, auch wenn der Text es nicht sagt, ist sicher von Jaïrus auch erreicht worden. Die dritte Stufe ist der Glaube an Jesus, der sogar die Macht, den Tod zu besiegen, hat. Sie kamen zu Jaïrus und sagten ihm: „Deine Tochter ist gestorben“, und Jesus „Sei ohne Furcht; glaube nur!“ Als Maria Carmela krank mit Gehirntumor wurde und die Ärzte hatten uns jede Hoffnung weggenommen, als Anna Maria mit Maria Letizia schwanger die Röteln nahm oder als kurz nach der Geburt von Gianluca sie eine Embolie post partum hatte, hatten wir auch, von Verzweiflung gedruckt, an ein Wunder geglaubt. Der Herr hat uns erhört: die Mutter, Maria Carmela und Maria Letizia sind wohl, und nun müssen wir uns daran erinnern, um nicht zu vergessen, dass der Herr zuhört und wirkt.


 

Anna Maria Rossi e Pierluigi Castaldi
via Gaudenzio Ferrari, 29 - 21047 Saronno (VA) ITALY